Was heißt hier »Schriftsprache«?

Emojis als Keimzellen einer globalen Kommunikation

(Zwei Minuten Lesezeit – mit Exkurs: drei)

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Bilderrätsel oder die Zukunft der »Schriftsprache«?

Die Grafik mit den vielen kleinen Bildchen, die Sie hier sehen, ist eine »Kurznachricht«, die mir meine Partnerin kürzlich über den Instant Messenger »Threema« zustellte. In der ersten Wahrnehmungssekunde dachte ich natürlich zunächst an einen Übertragungsfehler. Aber dann dämmerte es mir: meine liebe Freundin hatte tatsächlich die Langeweile der Zugfahrt von München nach Hannover kreativ genutzt und mir die Erlebnisse ihres letzten Seminartages inklusive Prüfung, Ergebnisbesprechung, Ehrung, Verabschiedung und anschließendem Spurt zum Bahnhof ausschließlich mit dem Einsatz von Emojis »erzählt«.

Als Podcast anhören:

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Danke, Bernd!

Das Gespenst des Populismus geht um, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Erst war es ein kleines Gespenst Preußlerscher Dimension, das sich an AfD-Erfolgen bei diversen Landtagswahlen langsam, aber stetig nährte. Spätestens mit dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA aber ist es zu unerwarteter Größe aufgestiegen und schreckt Politiker wie Menschen in aller Welt. weiterlesen …

Solidarität liegt in der Natur des Menschen …

… oder: Geht doch!

(Zwei Minuten Lesezeit)

Weibchen der Stockente (Anas platyrhynchus) mit Kueken
Führung durch Vertrauen und Empathie: ein empfehlenswerter Weg!

Was für eine Erfahrung: 13 einander unbekannte Menschen treffen sich auf einer kleinen Mittelmeerinsel zu einem Coaching-Seminar. Keine Tagung wie alle anderen. Es gibt keine Agenda, kein »Schedule«. Beamer und Flipchart sucht man vergeblich, stattdessen die gemütliche Gelassenheit einer traditionellen Taverne in vorsaisonaler Ruhe. Keine Vorstellungsrunde, in der sich jeder schon mal in ein mehr oder weniger erdachtes, rechtes Licht rückt. Dafür: knisternde Entspannung! weiterlesen …

Zivilisation, unvollendet

Wie geht es weiter mit der Emanzipation?

Wieviel »Quote« braucht unsere Gesellschaft noch, bis Gleichberechtigung als »normal« gilt?
Wieviel »Quote« braucht unsere Gesellschaft noch, bis Gleichberechtigung als »normal« gilt?

Geht Ihnen der Gender-Diskurs auch so gewaltig auf den Geist? Diese ewig unzufriedenen Frauen, deren immergleiches Mantra »Quote« lautet und die – so ist anzunehmen – mit ihrem Gequengel nicht eher ruhen, bis auch wir Männer Kinder kriegen. Jetzt läuft auch noch »Suffragette« in den Kinos, ein heroisierendes Filmchen über Frauenrechtler, ’tschuldigung: Frauenrechtlerinnen, den nicht nur die Presse als »erstaunlich aktuell« beschreibt. Und damit leider Recht hat. weiterlesen …

Mehr Dialog wagen

Tauscht Argumente statt Parolen zu brüllen!

Reden können wir alle – aber führen wir auch einen Dialog?
Reden können wir alle – aber führen wir auch einen Dialog?

Günther Jauch kann vielleicht gar nichts dafür. Er scheint ein netter Mensch zu sein, ich hatte das – nunja – Vergnügen, ihm bei einer seiner letzten Talkshows im Gasometer zuzusehen. Er plauderte charmant mit dem Publikum und wirkte entspannt, aber fokussiert. Nur die anschließende Talkrunde, die sich unvermeidlicherweise dem Schicksal Deutschlands angesichts der Flüchtlingszahlen widmete, gelang es ihm nicht zu leiten. Seine Schuld? Wohl eher nicht.

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»Die ich rief, die Geister, …«

Leben ohne Smartphone?

(Drei Minuten Lesezeit)

Smartphone: »Daddeln« für die »Medienkompetenz«?
Mobilgeräte sind überall – die Klagen darüber auch

Der Fortschritt ist manchmal ein trügerischer Freund. Was war ich damals froh, als ich Telefongespräche mit Freunden, und erst recht mit Stefanie aus der Parallelklasse, nicht mehr im elterlichen Wohnzimmer führen musste. Ein schnurloser Apparat verlegte das Gespräch, das gleich eine Nuance vertrauter verlief, auf das abgewetzte Sofa meines Zimmers. Als Berufseinsteiger dann ermöglichte mir ein Mobiltelefon, dessen Nutzung mich an die Spitze der elaborierten Menschheit katapultierte, den Zurückgebliebenen am ehemaligen Studienort in aller Ausführlichkeit von den goldenen Zukunftsaussichten eines PR-Volontärs zu berichten. Allein das etwas undurchsichtige Tarifsystem, das natürlich noch keine Flatrate kannte, verkürzte alsbald meine Berichte, weil vom sowieso schon überschaubaren Einstiegsgehalt rasch ein nennenswerter Teil dem Netzbetreiber zugeführt werden musste. weiterlesen …